Mulchen lohnt sich

Posted on 11 Mai 2009 by Laubenpieper

Rindenmulch

gelber Rindenmulch

Unter Mulchen versteht man das ständige Bedecken des Bodens mit organischem Material. Zum Beispiel kann man altes, möglich halb verrottetes Laub benutzen, gut eignet sich auch etwas längerer, also zirka zehn Zentimeter langer Rasenschnitt, kurz geschnittenes Stroh, oder eben Rindenmulch, den es in jedem Baumarkt oder Gartencenter zu kaufen gibt.
Steine würden sogar auch funktionieren, die geben aber keine Nährstoffe ab.

Und wozu ist das Mulchen nun gut?

  • Erstens erspart es eine Menge Arbeit, denn ein Lockerhacken des Bodens, Unkraut-Zupfen und häufiges Gießen bleiben fast erspart.
  • Zusätzlich ist so eine Mulchdecke äußerst gesund für den Boden, denn ein Wegschwemmen und auch ein Wegwehen des Bodens und damit auch der Nährstoffe wird verhindert.
  • Auch Temperaturschwankungen an der Bodenoberfläche werden gemildert. So aktiviert man das Leben im Boden am Besten.
  • Und zu guter Letzt wird der Boden durch das langsam verrottende Material von Jahr zu Jahr fruchtbarer.

Hat man einen eigenen Garten, kann man das ganze Jahr über die Materialien benutzen: Im Herbst fällt das Laub, im Sommer mäht man ständig Rasen und im Frühjahr ist das Laub halb verrottet.
Manche finden das Mulchen mit diesen Gartenabfällen nicht sehr anschaulich, deshalb gibt es immer noch die Alternative, Rindenmulch zu kaufen. Den gibt es neuerdings sogar in schönen Farben, gelb zum Beispiel: Das sieht super aus auf dem Beet. =)

Also los! Mit dem Mulchen kann man zu jeder Jahreszeit beginnen.

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