Eigentlich besonders gut im August, aber jetzt auch noch, können Thujen- und Fichtenhecken geschnitten werden. Denn dann können sich an den verbleibenden Teilen die Augen bis zum nächsten Frühjahr noch so gut ausbilden, dass ein kräftiger Austrieb erfolgt und die Hecke dadurch dicht bleibt.
Die ideale Form für den Schnitt einer Hecke ist die Kegelform, weil dadurch auch die unteren Bereiche mehr Sonne abbekommen.
Manch einer hat einfach nicht die Zeit zum Schneiden der Hecke und im nächsten Jahr fällt dann auf: Ups, wie sieht eigentlich die schöne Thujenhecke aus?
Dann sollte man unbedingt darauf achten, dass nicht in der Brutzeit der Vögel (ab März) die Hecke verschnitten wird. Die Vöglein haben eh schon genug um die Ohren mit dem Nachwuchs, also bitte nicht noch durch lästiges Scherenrattern verschrecken.
Im Gegensatz zu Laubgehölzhecken, z. B. Buche, darf bei Fichten und Thujen auf keinen Fall bis auf das innere, kahle Holz zurück geschnitten werden. Daraus erfolgt nämlich kein Austrieb mehr. An Laubgehölzhecken, die schon Anfang Juni geschnitten wurden, kann jetzt der Nachschnitt erfolgen, es sei denn, der inzwischen nachgewachsene Neutrieb ist nur sehr schwach bzw. wird nicht als störend empfunden. Das würde die Hecke nur unnötig schwächen.
Noch einmal kurz zusammengefasst, was beim Schneiden von Hecken zu beachten ist:
- Laubgehölzhecken im Juni schneiden
- Laubgehölzhecken im August bei Bedarf nachschneiden
- Thujen- und Fichtenhecken im August schneiden
- Thujen- und Fichtenhecken nicht bis auf das kahle Gehölz herunterschneiden
- nicht in der Brutzeit der Vögel schneiden (ab März)
- ordentlich vorher frühstücken, weil das Hecke-Schneiden sehr anstrengend ist



September 9th, 2009 at 16:43
Hallo,
na da hat sich aber einer Mühe gegeben. Das war bestimmt nicht leicht die Hecke so gerade zu schneiden
. Die Seite habt Ihr sehr gut aufgebaut, viel wissenswertes zum Lernen und Nachmachen. Vielleicht könntet Ihr mir mal einen Tip geben, wie man am Besten mit wenig Aufwand, viel Kartoffeln zieht.
LG