Viola ist der altrömische Pflanzenname für Veilchen und schon vergangene Autoren, wie Vergil, Plinius oder Goethe schätzten die Schönheit dieser mehrjährigen Blumenpflanzen. Veilchen sind beinahe die ersten Blumen des Jahres und wohl die wichtigsten Farbspender im Frühling für Gärten und Grünanlagen. Sie blühen farbenfroh und fallen schon von Weitem auf.
Die Gattung der Veilchen ist zirka 500 Arten stark und enthält zusätzlich zahlreiche Unterarten und Variationen und man findet Veilchen-Arten überall auf der Welt. Bei uns in der nördlichen gemäßigten Zone, in den Anden Südamerikas, in subtropischen Regionen Afrikas, in Australien, ja sogar in Neuseeland. Wahre Kosmopoliten also.
In folgende Gruppen lassen sich die Veilchen aufteilen:
- Es gibt die ganz bekannten Garten-Stiefmütterchen mit den eher großen Blüten.
- Duftveilchen die man durch ihren betörenden Duft eher durch die Nase als durch das Auge bemerkt.
- Und sonstige Viola, wie z. B. das an Popularität gewinnende Hornveilchen, dei dem die Blüten kleiner sind.
Hornveilchen, die ich besonders schön finde, verbreiten sich durch reich verzweigte, kriechende Wurzelstöcke (Rhizome) und bilden mit der Zeit breite Polster oder lassen sich auch gut als Kübelbepflanzung nutzen.
Hornveilchen säen sich von selbst aus, oder für ein kontrolliertes Wachstum, kann man die Samen ernten.




Juli 24th, 2009 at 22:59
Sehr interessanter Artikel!