Jetzt ist genau die richtige Zeit, um den Beifuß zu ernten, denn noch sind die Blütenknospen geschlossen und können mit den besten Aromen für den Winter getrockenet werden. Wenn sich die Blüten öffnen werden sie sehr bitter und sind für ein Würzen delikater Speisen wie Gänse- oder Entenbraten nicht mehr so geeignet. Der Beifuß ist ein heimisches Kraut, das in ganz Europa wild wächst und ätherischen Öle, Gerb- und Bitterstoffe enthält, die fettes Essen viel besser verträglich machen. Auch gegen Malaria und Magenverstimmungen wird Beifuß verwendet. Aber heute gibt es ja MCP Tropfen (zumindest bei Magenschmerzen).

Im Boden ist der Beifuß mit einem stark verzweigten Wurzelstock verankert – aus ihm wächst die buschige, verästelte Pflanze. Auf der Oberseite sind die Blätter des Beifuß grün unten aber hellgrau gefärbt. So sieht der Beifuß sehr schön aus und eignet sich auch bestens als Außendekoration für den Kompost.
Aber Vorsicht! Für Allergiker sollte man besser keine Beifuß-Pflanzen in den Garten holen. Denn wie die Ambrosie, die bezüglich dieses Themas immer wieder Schlagzeilen aufwirft, gilt der Beifuß als hochallergen.


