Posted on 16 November 2009 by Laubenpieper
Im November hat man ja wirklich nicht mehr allzu viel im Garten zu tun. Was kann man also stattdessen machen? Richtig! Nicht etwa in Depressionen verfallen, sondern neue Gestaltungs-Ideen für den Garten für das kommende Jahr sammeln.
Tolle Ideen für die Gartengestaltung kann man zum Beispiel auf der sechsten Kleingarten-Messe am 28. und 29. November 2009 in Wien sammeln.
Fast 60 Aussteller beantworten dort alle Fragen rund um das Leben im Kleingarten. Die Themen reichen von der Architektur und der Bebauung des Gartens über Tricks und Tipps rund um das Wohnen im Kleingarten bis hin zur Freizeitgestaltung für die Gartenfreunde. Für jeden Geschmack ist etwas dabei.
Im letzten Jahr fanden sich rund 3.000 Besucher zu der einzigen Spezialmesse zum Thema Kleingärten ein. Auch in diesem Jahr wird es ein umfassendes Rahmenprogramm mit renommierten Vortragenden wie Karl Ploberger geben. Hier kann man Tipps zur Gartengestaltung direkt von den Profis erfahren.
Bildquelle: pixelio.de|A.Dreher
Posted on 22 Mai 2009 by Laubenpieper

Clematis als Kletterpflanze
Kletterpflanzen gehören zu den eigenwilligsten und zugleich gestalterisch am vielseitigsten verwendbaren Gewächsen. Anders als die meisten anderen Pflanzen können sich Kletterpflanzen nicht allein aufrecht halten, wie etwa Bäume durch Stamm und Krone, denn sie haben kein eigenes Traggerüst, benötigen vielmehr immer geeignete Kletterhilfen bzw. Rankel-Unterlagen.
Für die Erschließung vertikaler Strukturen wie Mauern, Zäune, Dächer sind Kletterpflanzen deshalb unersetzlich. Aber nicht nur das! Kletterpflanzen an Gebäuden haben auch einen ganz praktischen Nutzen: Sie dämpfen Temperaturextreme, schützen Gemäuer vor Witterungseinflüssen, filtern Staub, bieten Vögeln sichere Nistplätze und anderen Kleintieren einen Lebensraum.
Fast alle Kletterpflanzen sind bemerkenswert anpassungsfähige Wuchskünstler und können sich sowohl flächig als auch linear ausbreiten. Das klingt jetzt sehr mathematisch, aber für die Gestaltung des Gartens bieten die Kletterpflanzen deshalb unbegrenzte Möglichkeiten.
- Ganz klassisch pflanzt man Kletterpflanzen an freistehende Gerüstkonstruktionen wie Pergolen, Spaliere, Torbögen oder Treillagen oder an Gartenlauben. So helfen die Kletterpflanzen bei der optischen Vergrößerung, der Aufteilung des Gartens oder beziehen Lauben durch das Überwuchern in den Look des Gartens mit ein.
- Auch als Bodendecker lassen sich Kletterpflanzen verwenden, besonders wenn an einem schattigen Platz sonst sowieso nichts anderes wächst. Efeu wächst auch im größten Schatten. =)
- Kletterpflanzen als Dachbegrünung sind wohl die preiswerteste Alternative, wenn es um flächendeckende Begrünung auch auf höherer Ebene geht.
- Lebende Zäune: Klar kann man Koniferen, Buchsbäume oder sonstwas pflanzen, aber eine tolle Clematis, die das ganze Jahr über blüht, wirkt als Sichtschutz am Zaun besonders freundlich. Auch Wilder Wein sieht gut aus und wird durch den häufigen Gebrauch als Sichtschutz auch Zaunwein genannt.
- Kletterpflanzen lassen sich auch am Balkon verwenden, weil sie eben nicht nur nach oben wachsen, sondern auch hängend nach unten.
- Und nicht zu vergessen: Kletterpflanzen lassen graue Mauern und Wände am schönsten aussehen, auch wenn manche Personen Graffiti vorziehen. ;O)
Beispiele für Kletterpflanzen: Efeu, Hopfen, Kletterbrombeere, Kletterhortensie, Clematis-Hybriden, Trompetenblume und viele mehr.