Tag Archive | "Rasen"

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Den Garten winterfest machen

Posted on 14 Oktober 2009 by Laubenpieper

DahlieDer Sommer ist nun zwar vorbei, das heißt aber noch lange nicht, dass sich die Laubenpieper in den Winterschlaf begeben. Denn die kalte Jahreszeit lässt sich zum Beispiel optimal für das Aufräumen der Geräte und die Vorbereitung des nächsten Gartenjahres nutzen.

Aber vorher fallen noch ein Haufen Arbeiten an, die noch vor diesen Winteraktivitäten bewerkstelligt werden sollten:

  • Bäume und Sträucher schneiden: Obstbäume werden erst abgeerntet und können dann geschnitten werden, Sträucher von Frühjahrsblühern werden am Besten jetzt gestutzt.
  • Rasen mähen, nachsäen und düngen: Ein letztes Mal wird in diesem Jahr der Rasen gemäht. Jetzt im Herbst kann auch neuer Rasen angelegt werden, oder entstandene Löcher im Rasen können ausgebessert werden. Auch eine Langzeitdüngung des Rasens ist nun sinnvoll. Ganz wichtig für den Rasen in der kalten Jahreszeit ist die Beseitung von Laubresten, denn über altes Laub werden unter anderem Pilze übertragen. Und: Im Winter den Rasen am Besten gar nicht mehr betreten, weil die Halme, wenn sie gefroren sind leicht abbrechen und sich nicht mehr davon erholen.
  • Rosen, Beerensträucher und Wein zurückschneiden: die zuletzt tragenden Ruten von Brombeeren, Himbeeren und andere Beerensträuchern können jetzt ganz zurückgeschnitten werden, auch der Wein wird ordentlich gekürzt und in Form gebracht. Rosen werden erst richtig im Frühling verschnitten, müssen aber jetzt vor Kälte geschützt werden, z. B. mit angehäuftem Reisig.
  • Knollen ein- und ausbuddeln: Winterfeste  Blumenzwiebeln (Tulpen, Anemonen, Krokusse, Schneeglöckchen usw.) rein und frostempfindliche Knollen (Dahlien, Gladiolen, Cannas) raus aus dem Boden. Das fällt zwar schwer, wenn die Dahlien noch in den schönsten Farben blühen, aber damit man im nächsten Jahr auch noch etwas von den Knollen hat, muss man diese vor dem Ausbuddeln mitsamt den Knospen runterschneiden. Die Blumen kann man sich in die Vase stellen – da sehen sie auch schick aus. Gladiolen müssen jedoch erst abgeblüht und verdorrt sein, bevor man sie aus dem Boden holt.
  • Kübelpflanzen aus dem Frost holen: Fuchsien, Engelstrompeten, Oleander und andere nicht winterharte Pflanzen werden jetzt in das Winterquartier geholt. Man kann einen leichten Rückschnitt vornehmen, aber der große Rückschnitt sollte auch hier bis zum Frühjahr warten. Bitte nicht das Gießen im Winter vergessen.
  • Wassertonnen leer machen: sonst platzen die beim Frost.
  • Wasserschlauch rein holen, Gartenhahn zudrehen bzw. Pumpe abbauen: Aber vorher das Wasser aus dem Schlauch, dem Hahn und der Pumpe ablaufen lassen.

Das waren für´s erste ein paar Tipps für die Freizeitgestaltung der nächsten Wochenenden. Wenn mir noch etwas einfällt, sag ich Euch Bescheid. :-)

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Viel Regen im Sommermonat Juli

Posted on 06 August 2009 by Laubenpieper

SommerregenHeute möchte ich mal etwas über das Wetter schreiben, schließlich ist das ein viel besprochenes Thema und mein Senf gehört dazu! :-)

Der Sommermonat Juli war ja ausgesprochen nass. Ende Juli hatten manche Gebiete schon den Durschnittswert an Litern eines ganzen Jahres erreicht. Aber auch extrem heiße Tage gab es. Der Wetterbericht lag oft ziemlich falsch mit den Vorhersagen. Viele Tiefdruck- und fehlende Hochdruckgebiete sind die Ursache für dieses wechselhafte Wetter. Denn ein Hochdruckgebiet bringt Stabilität.

Natürlich gibt es auch Positives, das man dem verregneten Juli abgewinnen kann:

  • Man spart unheimlich viel Wasser, weil der Garten mit den vielen Blumen nicht gegossen werden muss.
  • Der Rasen sieht super aus und alles grünt und gedeiht hervorragend.
  • Das Regenwasser lässt sich prima in Tonnen sammeln und kann für gegen kaltes Wasser empfindliche Pflanzen benutzt werden.
  • Bei besonders heißen Temperaturen muss man sich einfach nur draußen hinstellen und beregnen lassen, um sich abzukühlen.
  • Außerdem macht Regen schön!
  • Es gibt öfter Regenbögen zu sehen.
  • Und: Ärgern brauchte man sich nicht, wenn man teuer in den Urlaub gefahren ist, weil hier sowieso schlechtes Wetter war.

Für den August wünsche ich Euch ein schönes heißes, sonniges Sommerwetter! Dann fasse ich im Anschluss auch die Vorteile dieses Wetters zusammen. :-)

Bildquelle: pixelio.de|Katrin Weyermann Bötschi

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Verhaltensforschung im Garten: Der Star

Posted on 26 Mai 2009 by Laubenpieper

Mama-Star füttert ihr Küken

Mama-Star füttert ihr Küken

Im Grünen passieren so manche kuriose Dinge: Manchmal läuft ein Reh durch den Nachbargarten, morgens wacht man auf und der gesamte Rasen wurde vom Schwarzwild umgewälzt, der Fuchs vergräbt ein Huhn im Blumenbeet und nur ein Bein guckt noch heraus… Alles schon passiert, aber manchmal sind es die kleinen Dinge, die einen erfreuen.

Mama-Star kommt mit ihren zwei Jungvögeln in den Garten geflogen, um nach Futter zu suchen. Mama-Star pickt hier einen Wurm, tippelt ein bisschen weiter, pickt dort einen Käfer und tippelt wieder ein bisschen weiter und ja, wie wir bereits wissen, hat Mama-Star auch einige Schnecken verputzt.

Und die beiden Jung-Stare? Immer hinterher und schön weit die Schnäbel aufreißen, wenn sich Mama-Star doch noch einmal umdreht, um ihren Kindern die Insekten in ihre Mäuler zu stopfen.

Wirklich ein tolles Schauspiel, bis Mama-Star einfach losfliegt und die beiden Jungvögel allein lässt. Man sollte meinen, die beiden Kleinen würden Panik bekommen und schnell hinterher fliegen, aber nein: Ganz in Ruhe laufen die Geschwister los und suchen nun ganz allein Futter.

Einer der beiden Stare war schon etwas geschickter im Futter-Suchen und durchkämmte den frisch gemähten Rasen nach leckeren Insekten, der andere wollte aber nicht zugeben, dass er das noch nicht so richtige kann und entfernte sich in eine andere Richtung. Nach einer Weile hat aber auch er gemerkt, dass es auf dem Rasen mehr Futter gibt und zack: Schon kuschelte er wieder mit dem “Erwachseneren” und suchte das Fressen ganz in seiner Nähe.

Wie die beiden Jungvögel später die richtigen Lieder trillern, um die Weibchen in ihren Nistkasten zu locken, werden sie vermutlich erst später lernen.

Bildquelle: pixelio.de|Meinhard Siedmundt

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Mulchen lohnt sich

Posted on 11 Mai 2009 by Laubenpieper

Rindenmulch

gelber Rindenmulch

Unter Mulchen versteht man das ständige Bedecken des Bodens mit organischem Material. Zum Beispiel kann man altes, möglich halb verrottetes Laub benutzen, gut eignet sich auch etwas längerer, also zirka zehn Zentimeter langer Rasenschnitt, kurz geschnittenes Stroh, oder eben Rindenmulch, den es in jedem Baumarkt oder Gartencenter zu kaufen gibt.
Steine würden sogar auch funktionieren, die geben aber keine Nährstoffe ab.

Und wozu ist das Mulchen nun gut?

  • Erstens erspart es eine Menge Arbeit, denn ein Lockerhacken des Bodens, Unkraut-Zupfen und häufiges Gießen bleiben fast erspart.
  • Zusätzlich ist so eine Mulchdecke äußerst gesund für den Boden, denn ein Wegschwemmen und auch ein Wegwehen des Bodens und damit auch der Nährstoffe wird verhindert.
  • Auch Temperaturschwankungen an der Bodenoberfläche werden gemildert. So aktiviert man das Leben im Boden am Besten.
  • Und zu guter Letzt wird der Boden durch das langsam verrottende Material von Jahr zu Jahr fruchtbarer.

Hat man einen eigenen Garten, kann man das ganze Jahr über die Materialien benutzen: Im Herbst fällt das Laub, im Sommer mäht man ständig Rasen und im Frühjahr ist das Laub halb verrottet.
Manche finden das Mulchen mit diesen Gartenabfällen nicht sehr anschaulich, deshalb gibt es immer noch die Alternative, Rindenmulch zu kaufen. Den gibt es neuerdings sogar in schönen Farben, gelb zum Beispiel: Das sieht super aus auf dem Beet. =)

Also los! Mit dem Mulchen kann man zu jeder Jahreszeit beginnen.

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